tag 8
heute haben wir uns von unserer reisegruppe verabschieden muessen, leider .. michael & tamara sind zum baden nach mui ne geflogen und maria & elisabeth haben noch na thrang und dalat besucht, wo wir urspruenglich auch hinwollten, aber das waeren 3 zusaetzliche tage gewesen, die wir dann fuer den badeaufenthalt abziehen haetten muessen ;o) ... wir wurden also am flughafen in saigon abgeholt und ab sofort hatten wir einee "private" reise. juergen & ich sind allein mit dem chauffeur und dem reiseleiter unterwegs. war anfangs ganz komisch, vor allem weil die beiden uns immer die tuer beim auto aufhalten, wenn wir ein- und aussteigen ... gut angekommen in ho chi minh stadt (ca. 10 mio. einwohner) sind wir gleich losgefahren, die stadt zu erkunden. bei der kathedrale notre-dame sind wir auch stehengeblieben, die der gleichnamigen kathedrale in paris nicht sehr aehnlich sieht. gleich gegenueber befindet sich die hauptpost, welches noch aus der kolonialzeit stammt und eine grossartige architektur widerspiegelt, vor allem weil sie noch sehr gut erhalten ist ... danach sind wir zur wiedervereinigungshallte gefahren, die einst das symbol der suedvietnamesischen regierung darstellt .. nachdem dies ein relatives junges gebauede, ist es auch sehr modern, vor allem der empfangssaal, das wohnzimmer und das kino im obergeschoss ... danach sind wir zum kriegsrestemuseum gefahren, wo frueher einmal der us-amerikanische informationsdienst untergebracht war ... hier wird viel ueber die greaueltaten des vietnamkriegs dokumentiert, vor allem sind einige bilder von koerperlich behinderten kindern aufgrund der eingesetzten chemischen herbizide ... da bin ich dann doch schnell weitergegangen, vor allem weil kriegsbilder immer sehr schrecklich sind ... schon etwas muede fuhren wir dann in unser hotel, welches ein sehr neues hotel ist ...
im allgemeinen sind die hotels hier in asien sehr schoen. teilweise hatten wir 3*, so wie hier in ho chi minh stadt, aber auch schon 4*, wobei uns aufgefallen ist, dass die 4* einen swimmingpool haben, ansonsten vom service her sich sehr aehnlich sind .. das fruehstueck ist immer amerikanisch, aber auch vietnamesische speisen gibt es schon in der frueh, vor allem suppe, nudeln und reis ...
am spaeten nachmittag sind wir dann aufgebrochen um die stadt auf eigene faust zu erkunden. das hotel de ville (rathaus), das stadttheater und ein paar pagoden haben wir gesehen ... beim ben-than-markt, eine riesiege markthalle, haben wir dem geschaeftigen treiben zusehen koennen. um 18 uhr wird die halle geschlossen, und aussen rundherum wir eine art "nachtmarkt" geoeffnet, oft bis spaet in die nacht hinein, wo einige staende mit souvenirs, t-shirts, schuhen, taschen, etc. aufgestellt sind .. das spektakel, wie die staende aufgebaut werden, war ganz lustig zu beobachten, weil ploetzlich alle auf enimal aufgetaucht sind, mit ihren mobilen staenden und in windeseile alles aufgebaut war .. leider viel zu viele touristen sind hier versammelt und die verkaeufer sind oftmals sehr aufdringlich .. nur beim hinschauen werden einem schon die verschiedensten dinge angeboten. und was vor allem wichtig ist, ist handeln, was uns zwar nervt, aber einfach sein muss .. sie sind zwar nicht beleidigt, wenn man nicht handelt, aber man ist einfach bloed, wenn man den ziemlich ueberteuerten preis bezahlt ...
tag 9
heute sind wir in der frueh zu den tunnel von cu chi gefahhren, die waehrend des vietnamkriegs den freiheitskaempfern schutz boten. die tunnel sind mehr als 250 km lang und und es sind unzeahlige falltueren, wohnbereiche, lager, waffenfabriken, lazarette, kuechen, kommandozentralen in dieses tunnel-netzwerk integriert ... nachdem wir schon vorher gehoert hatten, dass diese anlage sehr touristisch sein sollen und jahrmarktstimmungen dort oftmals vorherrschen, waren wir ein wenig negativ eingestellt, wollten dies dennoch sehen .. im nachhinein betrachtet, war es aber nicht so schlimm, nur haben wir es vermieden zum schiessstand zu gehen. unser reisefuehrer erzaehlte uns, dass meist nur amerikaner und russen dort teilnehmen wollen ...
zu mittag sind wir dann nach tay ninh gefahren, wo die cao-dai sekte ihren hauptsitz hat. der tempel der sekte ist ein sehr auffaelliges bauwerk und vereint verschiedenste archetektonisch elemente miteinander .. das ganze system, das leben der religionsgemeinschaft, ist schon ziemlich strange, aber so wahrscheinlich die meisten sekten ...
jetzt sind wir wieder im hotel angekommen und werden noch die flusspromenade erkunden und dann noch etwas essen gehen ..
morgen am vormittag werden wir dann nach siem reap (kambodscha) fliegen, und ich weiss noch nicht, wie die dortige situation mit dem internet ist ... werden dann am sonntag nach ho chi minh stadt zurueck fliegen um dann nach mui ne zu fahren, um unseren badeurlaub zu beginnen ...
mein heutiger reisebericht ist etwas ausfuehrlicher ausgefallen, weil es vor 10 minuten ploetzlich zu regnen begonnen hat ... zur zeit hat es 35 grad hier und eigentlich ist trockenzeit. unser reisefuehrer hat uns erklaert, dass im dezember und jaenner, eigentlich auch trockenzeit, es hier in saigon viel geregnet hat, sehr unueblich also ... nun ja, jetzt ist schon wieder sonnenschein und unser magen knurrt schon ...
lg aus saigon, wo noch mehr verkehr ist als in saigon - schwer vorstellbar
juergen & karin
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen