Montag, 2. März 2009

tag 10 - 13 siem reap & weltwendur angkor wat

tag 10

heute am vormittag sind wir - mit etwas verspaetung - nach kambodscha, siem reap, geflogen. die vietnam airlines haben 20 mal leute aus der business class aufgerufen ins flugzeug einzusteigen, aber die haben sich ueberhaupt nicht beeilt, deswegen sind wir dann mit fast einer stunde verspaetung erst losgeflogen ... also in europa haetten sie nicht 20 mal "the last call for fligt number ..." gerufen, sondern gleich geschlossen .. naja, wir sind ja im urlaub, also net aufregen ...

angekommen in siem reap sind wir von der hitze fast erschlagen worden, 35 grad, dabei ist es im maerz noch heisser teilte uns der reiseleiter mit ... der flughafen in siem reap ist uebringens noch kleiner als der in graz, dafuer aber viel schoener ;o) ... der reiseleiter brachte uns in hotel, wo wir erstaunlicherweise eine suite zugeteilt bekamen. die suite hatte ein schlafzimmer und ein wohnzimmer, zwar etwas spaerlich eingerichtet, aber immerhin recht gross. juergen ging es leider nicht so gut und deshalb verbrachten wir den nachmittag im (klimatisiertem) zimmer. am abend gingen wir dann essen. das kambodschanische essen aehnelt dem vietnamesischen eigentlich schon sehr, also wirklich gut. siem reap ist eine kleine stadt mit etwa 120.000 einwohner, wobei es sehr sehr touristisch ist, was man vor allem an den zahlreichen restaurants erkennen kann. natuerlich gibt es auch hier einen markt bzw. einen old market und einen night market, wobei zweitere guenstiger war, warum auch immer ...

tag 11

heute lernten wir unsere "neue" reisegruppe kennen. wieder waren wir zu sechst, wobei wir diesesmal mit abstand die juengsten waren. ein paerchen um die 50 waren dabei und eines um - geschaetzte 80. als der guide uns fragte, ob wir (juergen & ich) auch aus wien kommen, sagte ich nur: nein aus graz, das ist viel schoener als wien. bei dieser antwortet erntete ich boese blicke aus der zweiten reihe und ein lautes raeuspern. ich glaube, die anfaengliche antipathie war gegenseitig. egal, wir sind ja im urlaub, also net zuviel aufregen ;o) und vielleicht werden wir im alter ja auch so, dass wir nur mehr noergeln und konservativer werden. genug gelaestert ... auf gehts nach angkor, der tempelbezirk bei siem rea ... dort besuchten wir angkor thom, die stadtmauer und den bayon-tempel. danach die elefantenterasse und die terrasse des leprakoenigs. zu mittag gingen wir ein touristisches restaurant und erholten uns von den strapazen. wir waren ja schon einiges gewoehnt, vor allem der reiseleiter in zentralvietnam forderte uns ganz schoen, aber die hitze und die kletterei bei den tempelanlagen machte uns ganz schoen zu schaffen ... nach dem mittagessen ging es dann zum atemberaubenden angkor wat, der wohl beruehmtesten tempelanlage indochinas. es war echt wahnsinnig beeindruckend davor zu stehen. auch die ganzen reliefs, der ganze stolz von angkor, waren noch teilweise sehr gut erhalten und wahnsinnig interessant. sehr sehr beeindruckend kann ich nur sagen. noch nicht genug vom vielen gehen, gingen wir am spaeten nachmittag auf einen huegel um den sonnenuntergang zu besichtigen. ich frag mich noch immer, wie soviele leute auf einen kleinen huegel gemeinsam stehen koennen. vor allem der auf- und abstieg war ganz schoen anstrengend, weil die treppen oftmals sehr eng sind.

tag 12

der heutige tag war nich weniger anstrengend als der gestrige. der reiseleiter forderte viel von uns ab. er hatte sehr viele kenntnisse und wir wurden von informationen, legenden, mythen, fakten ueberflutet, zumindest erging es mir so. ich wunder mich noch immer, wie ich auf der uni solang zuhoeren kann, obwohl .. aber das ist eine andere geschichte ... um es zu verkuerzen haben wir folgende tempel besichtigt: prasat kravan, bantei kdei, sras srang, ta keo, preah khan, neak pean, ta som, mebon und pre rup ... einen tempel schafften wir in der zeit gar nicht, den hoben wir uns fuer den naechsten tag auf .. die hitze war echt wahnsinn und das mineralwasser schwitzten wir alles wieder raus ... am abend waren wir bei einem folklore dinner abend eingeladen. es wurde uns der apsara-tanz praesentiert, welcher ein volkstanz der kambodschaner ist. zusaetzlich gab es ein buffet, welches auch hervorragend war. der abend war sehr interessant und lustig.

tag 13

in der frueh um halb 9 wurden wir vom hotel abgeholt und fuhren wieder zu den tempelanlagen von angkor und besuchten den tempel, den wir tags zuvor nicht mehr geschafft haben (ta prohm). dann fuhren wir zum tempel bantay srei, der sehr kunstvoll verziert war. komischerweise stand in jedem reisefuehrer, das zu diesem tempel weniger touristen fahren, weil er etwas weiter weg ist, dafuer umso sehenswaerter ... leider war dem nicht so und die massen stroemten dorthin. der tempel machte das aber wieder wett, weil er echt schoen war ... zu mittag brachte uns unser reiseleiter ins hotel um eine pause zu machen. am nachmittag fuhren wir dann zum tonle sap see, wo wir schwimmende doerfer und fischer zu gesicht bekamen. in der regenzeit hat er die 3-fache groesse, jedoch auch in der trockenzeit (nov-april) hat er eine beachtenswerte groesse. leider ist der see in der trockenzeit aber auch sehr schlammig und nicht sehr schoen zu bewundern, aber trotzdem interessant. die bootsfahrt dauerte nur 1 stunde, hat aber ausgereicht.

alles in allem koennen wir nur sagen, dass es sich echt ausgezahlt hat nach siem reap zu fliegen un die strapazen, vor allem die hitze, haben sich gelohnt, angkor ist sehr, sehr sehenswert. vor allem wird auch hier der tourismus immer staerker ...

lg juergen & karin

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